geschenkeAn meinem Geburtstag wachte ich auf und ging in freudiger Erwartung der Geschenke hinunter in die Küche. Aber meine Frau schenkte mir nichts und vergaß sogar, mir zu gratulieren. Ach, egal, dachte ich, die Kinder werden es bestimmt nicht vergessen. Aber auch meine Kinder gratulierten mir nicht.
Sie können sich denken, mit welchen Gefühlen ich zur Arbeit fuhr. Aber als ich eintraf, lief mir meine Sekretärin Natalie entgegen und sagte ganz zärtlich: „Guten Morgen, Chef. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!“
Und ich fühlte mich besser. Irgendwann am Mittag klopfte Natalie an meine Bürotür und sagte: „Chef, lass uns in einem Cafe zu Mittag essen. Es ist doch dein Geburtstag!“ Und wir gingen zusammen essen.
Nach dem dritten Martini sagte Natalie zu mir: „Chef, lass uns zu mir nach Hause fahren. Es gibt sowieso kaum Arbeit zu erledigen und du hast Geburtstag!“ Und wir fuhren zu ihr nach Hause.
Als wir dort ankamen, flüsterte sie mir ins Öhrchen: „Chef, setz dich doch auf das Sofa, während ich mir was Leichteres anziehe!“ und ging hinaus.
Nach fünf Minuten öffnete sich die Tür und Natalie kam mit einer Torte in den Händen ins Zimmer. Hinter ihr folgten hintereinander meine Ehefrau, Kinder, Eltern, Arbeitskollegen und Freunde.
Aber ich saß nackt auf dem Sofa und dachte: Ich werde dich feuern!