Endlich haben wir gutes Wetter. – Es scheint die Sonne, die Vögel singen. Die Bäume haben zwar noch keine Blätter, aber schon schießen die ersten Frühlingsblumen aus der Erde. Inmitten dieser Natur treffen wir eine Gruppe Frauen, die den Schnelllauf-Sport mögen. Sie wissen schon, wo man mit so Skistöcken aber ohne Ski herumläuft. Alle haben gleiche Sportanzüge an, bewegen sich absolut synchron wie Roboter auf einer Fertigungsstraße. Die Gesichter sind in einer nichtssagenden Maske verzerrt. So eine Disharmonie inmitten so lebendiger Umgebung.
Als wir an der Frauengruppe vorbeigegangen sind, laufen wir weiter und genießen die Umwelt. Nun treffen wir einen Mann im gleichen Sportanzug wie die Frauen zuvor. Die Skistöcke sind an seinem Rücken befestigt, wie es die Biathlon-Sportler sonst tun. In den Händen hält er einen Holzstock. Läuft so mit einem breiten Lächeln durch die Gegend, pfeift und dirigiert mit dem Stock.
Wir grüßen, dann sagt er: „So ein schönes Wetter! Ich will singen. Hört ihr die Vögel?“. Und die Antwort nicht abwartend: „Habt ihr die Frauen gesehen? Die haben mich aus ihrer Gruppe rausgeschmissen. Ich hab ihnen die Stimmung verdorben!“