Wie viele Freunde braucht man?
Ein Schüler kommt zu seinem Lehrer und fragt ihn:
- Herr Lehrer, wie viele Freunde muss man haben – einen oder mehrere?
- Es ist ganz einfach – sagt der Lehrer – pflücke mir das rote Apfel von dem höchstem Ast dort.
Der Schüler blickt hoch und sagt:
- Aber der Apfel hängt zu hoch. Ich kann ihn nicht pflücken!
- Dann hol dir einen Freund, der dir hilft.
Der Schüler ruft einen seiner Freunde und gemeinsam versuchen sie, den Apfel zu holen, indem der Schüler auf die Schulter des Freundes klettert.
- Herr Lehrer, es ist immer noch zu hoch! – ruft verzweifelt der Schüler.
- Hast du keine Freunde mehr?
Der Schüler ruft noch mehr Kumpels herbei und alle gemeinsam klettern aufeinander, doch am Ende schaffen sie es nicht den Apfel herunterzuholen. Dann ruft fer Lehrer den Schüler zu sich:
- Und, hast du jetzt verstanden, wie viele Freunde braucht ein Mensch?
- Ja, Herr Lehrer, man braucht sehr viele, damit man gemeinsam jedes Problem lösen kann!
- Ja – erwidert der Lehrer betrübt – man muss tatsächlich sehr viele haben, damit wenigstens einer von diesen Idioten auf die Idee kommt, eine Leiter zu holen!
Foto: CodeFlatter , "Gefallener Apfle bleibt im Baum"
CC Lizenz - www.piqs.de
Eines Tages bekam ich Besuch von einem älteren, müde aussehenden Hund. Er hatte einen Halsband an und sah gut ernährt aus, so dass ich davon ausging, dass er kein Streuner war und ein Zuhause hatte. Ich streichelte den Hund ein wenig und als ich ins Haus ging, folgte mir der Hund ins Haus und legte sich in einer Ecke schlafen.
Als Manager eines international agierenden Banks mache ich regelmäßig Kontrollbesuche in verschiedenen Filialen der Bank. Wie immer auch bei meinem heutigem Besuch folgt dem offiziellen Teil Entspannung mit Kollegen – Sauna, Musik, Trinken und junge Frauen. Meine Ehefrau ist aber von Natur aus mißtrauisch und eifersüchtig. Sie dreht schon durch, wenn Sie auf den Fotos solcher Abende nur eine Frau sieht. Deshalb bitte ich meine Kollegen, mir keine Fotos mit Frauen zuzuschicken.
- Komm mir bloß nicht zu nahe, sonst springe ich! Geh weg, sage ich dir!
Gestern Mittag ging ich von der Arbeit nach Hause. Wie es sich gehört im Anzug usw. Plötzlich hielten mindestens fünfzehn Autos mit Gehupe an und eine ordentliche Menschenmenge mit Brautpaar stieg aus. Alles sehr pompös und feierlich. Ich musste mich durch diese Menge durchkämpfen. Auf einmal wurde ich von einer Bildhübschen jungen Frau angehalten:
Ich erinnere mich an meinen letzten Tag bei der Armee, bevor ich in das Abenteuer Leben nach langjährigem Wehrdienst entlassen war. Es war bei uns Brauch, alle Freunde, Vorgesetzten und Kameraden persönlich aufzusuchen und im persönlichem Kreis Abschied nehmen. So hatte ich an dem Tag schon meine Pistole abgegeben und entschied, mit dem letzten Kommandanten auf meiner Liste gemeinsam hundert Gramm zu trinken.


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