Wie viele Freunde braucht man?

Ein Schüler kommt zu seinem Lehrer und fragt ihn:
- Herr Lehrer, wie viele Freunde muss man haben – einen oder mehrere?
- Es ist ganz einfach – sagt der Lehrer – pflücke mir das rote Apfel von dem höchstem Ast dort.
Der Schüler blickt hoch und sagt:
- Aber der Apfel hängt zu hoch. Ich kann ihn nicht pflücken!
- Dann hol dir einen Freund, der dir hilft.
Der Schüler ruft einen seiner Freunde und gemeinsam versuchen sie, den Apfel zu holen, indem der Schüler auf die Schulter des Freundes klettert.
- Herr Lehrer, es ist immer noch zu hoch! – ruft verzweifelt der Schüler.
- Hast du keine Freunde mehr?
Der Schüler ruft noch mehr Kumpels herbei und alle gemeinsam klettern aufeinander, doch am Ende schaffen sie es nicht den Apfel herunterzuholen. Dann ruft fer Lehrer den Schüler zu sich:
- Und, hast du jetzt verstanden, wie viele Freunde braucht ein Mensch?
- Ja, Herr Lehrer, man braucht sehr viele, damit man gemeinsam jedes Problem lösen kann!
- Ja – erwidert der Lehrer betrübt – man muss tatsächlich sehr viele haben, damit wenigstens einer von diesen Idioten auf die Idee kommt, eine Leiter zu holen!

 Foto: CodeFlatter , "Gefallener Apfle bleibt im Baum"
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Taube nervt Katze

Ruhiges Plätzchen

Eines Tages bekam ich Besuch von einem älteren, müde aussehenden Hund. Er hatte einen Halsband an und sah gut ernährt aus, so dass ich davon ausging, dass er kein Streuner war und ein Zuhause hatte. Ich streichelte den Hund ein wenig und als ich ins Haus ging, folgte mir der Hund ins Haus und legte sich in einer Ecke schlafen.

Am nächsten Tag kam er wieder als ich im Garten war, begrüßte mich und legte sich wieder im Haus schlafen. Geschlafen hat er so ungefähr eine Stunde. So ging es mehrere Tage weiter. Schließlich wollte ich es unbedingt wissen und legte einen Zettel mit folgendem Text an seinen Halsband:

Ich möchte gerne wissen, wer der Herrchen dieses wunderschönen Hundes ist, und ob derjenige (Also Sie) weiß, dass er jeden Tag zu mir schlafen kommt?

Am nächsten Tag kam der Hund mit der Antwort zurück:

Er wohnt in einem Haus zusammen mit sechs Kindern. Zwei von ihnen sind unter drei Jahre alt. Der Hund versucht sich nur irgendwo in Ruhe auszuschlafen. Kann ich morgen auch vorbeikommen?

 Foto: Peter Arse , "Dobber" 
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Eifersucht und Frauen

Als Manager eines international agierenden Banks mache ich regelmäßig Kontrollbesuche in verschiedenen Filialen der Bank. Wie immer auch bei meinem heutigem Besuch folgt dem offiziellen Teil Entspannung mit Kollegen – Sauna, Musik, Trinken und junge Frauen. Meine Ehefrau ist aber von Natur aus mißtrauisch und eifersüchtig. Sie dreht schon durch, wenn Sie auf den Fotos solcher Abende nur eine Frau sieht. Deshalb bitte ich meine Kollegen, mir keine Fotos mit Frauen zuzuschicken.

Am Tag darauf, als ich nach Hause komme, ist meine Frau wütend: Du warst mit Frauen!

- Was?

- Du warst mit Frauen! – Sie wirft mir einen Umschlag mit Fotos zu. Ich schaue mir zitternd alle Fotos an – keine einzige Frau ist zu sehen. Gar keine.

- Aber hier sind keine Frauen?!

- Schau mal auf die Rückseite des Umschlags!

Als ich den Umschlag umdrehe, sehe ich auf der Rückseite mit Großbuschstaben geschrieben:

“In diesen Umschlag bitte keine Fotos mit Frauen reinlegen!!!”


Foto: DragonML , "die Wege des Lichts" 
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Dialog mit einem Springer

- Komm mir bloß nicht zu nahe, sonst springe ich! Geh weg, sage ich dir!
- Beruhige dich, Junge! Wenn du nicht leben willst, dann spring.
-Ich springe! Wenn du noch einen Schritt machst, springe ich!
-Sicher springst du. Deswegen bist du doch hierher gekommen. Aber spring bitte nicht sofort, ok? Lass uns ein wenig plaudern.
- Worüber soll ich mit dir sprechen? Komm mir nicht zu nahe, man!
- Tu doch so, als würde ich dir das Springen ausreden wollen und du zögern würdest. Sonst beschuldigt man mich, dass ich meine Arbeit nicht erledige, und kürzt mir mein Gehalt. Ich brauche aber das Geld. Ich will heiraten, weißt du? Bist du verheiratet?
- Ne, noch nicht. Aber ich habe eine verlobte … hatte.
- Oh, und du bist wegen ihr hier?
- Jo
- Ist sie schön?
- Was geht dich das an?
- Nur so. Interessiert mich, was das für eine Frau ist, wegen der so ein junger und hübscher Junge sich ins Tod stürzen will.
- Sie ist normal. Will … wollte mich heiraten, aber machte für jedermann schöne Augen.
- Ach das macht nichts. Die Schönen sind alle so – sie lieben sich ein wenig kokett zu verhalten. Ist sie blond, guter Körper?
- Rothaarig. Ich habe hier sogar ein Foto von ihr. Komm nicht näher! Guck so aus der Entfernung.
- Waia, ist sie schön! Ist sogar besser als meine!
- Denkst du?
- Was soll man da noch denken? Klarer Fall! Für so eine kann man ins Feuer und Wasser gehen. Und auch vom Dach! Übrigens, Kumpel, wie heisst du denn?
- Konstantin.
- Sag mal, Konstantin, kannst du mir ihre Adresse geben?
- Warum dass denn jetzt?
- Was spielt das jetzt für dich eine Rolle? Wichtig ist, du gibst mir ihre Adresse, und dann kannst du springen. Ich werde nach der Arbeit zu ihr fahren, ihr über deine letzte Minuten erzählen, mit ihr trauern. Wie heisst sie denn überhaupt? Natalia, Angelika, Lena? Sag schon!
- Ach du! Ich werde dich jetzt eigenhändig vom Dach stoßen! … Halt, wohin zerrst du mich? Lass mich los, ich gehe selber! … Wohin? Zu ihr natürlich, wohin sonst!

Foto: THArchitekt , "Aufwärts" 
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Hochzeit, Braut und Liebhaber

Gestern Mittag ging ich von der Arbeit nach Hause. Wie es sich gehört im Anzug usw. Plötzlich hielten mindestens fünfzehn Autos mit Gehupe an und eine ordentliche Menschenmenge mit Brautpaar stieg aus. Alles sehr pompös und feierlich. Ich musste mich durch diese Menge durchkämpfen. Auf einmal wurde ich von einer Bildhübschen jungen Frau angehalten:
- Ich heiße Julia! Ich bin in dem Auto da gefahren! – Sie zeigte mit dem Finger hin – Echt klase, die Hochzeit ne? Von welcher Seite sind Sie denn? Von der der Braut oder des Bräutigams?
Ich bückte mich zu der Frau und sagte geheimnisvoll:
- Ich bin von der Seite des Liebhabers…

Die Frau bekam große Augen und öffnete überrascht ihren Mund. So ließ ich die Frau stehen und versuchte aus der Menge herauszukommen. Wie das Schicksal so wollte, fand ich mich kurzerhand neben der Braut und der besagten Frau, Julia, und hörte folgendes Dialog:

Junge Frau: Angelika, hast du etwa einen Liebhaber?
Braut: Wie kommst du denn drauf?
Junge Frau: Hier gibt’s einen Gast von seiner Seite!
Braut (ängstlich): Wo?

Julia sah sich suchend um, worauf ich mich ziemlich schnell verdrückte.

Foto: grafica , "Hochzeit im Antiken Stil" |
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Wühlkiste #6

Zwei-Kerne-Prozessor: Während Sie dem ersten Kern die Frage beantworten, ob Sie wirklich alle Dateien löschen wollen, hat der zweite Kern schon alles gelöscht.

* * *

Ich sitze und unterhalte mich mit meinem Freund über Skype. Er ist kurz Kaffee holen gegangen und ich warte. Im Hintergrund geht seine Mutter an der Kamera vorbei.
Ich: Hallo, Frau Kemper!
Sie: Oh! Wer spricht da?

* * *

Ich habe letztens eine Garantiebeschreibung gelesen: Da stand, dass ich den Garantieanspruch verliere, wenn ich 230V Spannung anschließe, überhitze, demontiere oder neu löte usw. Soweit alles in Ordnung, wenn es nicht eine Garantie für meinen neu erworbenen  Rücksack wäre…

* * *

Und noch eine Kleinigkeit von meinem letzten Besuch in der Apotheke: Da war eine Oma, die sehr lange versuchte, Karspersky Antivirus zu kaufen. Die Verkäuferin wühlte immer wieder in ihren Heften und erklärte, dass die Apotheke solche Arznei nicht führe. Dabei beharrte die Oma, dass es eine sehr gute Arzneimittel wäre – sogar ihr Sohn würde es ständig benutzen.

Rauchfreie Zone

                             

… Ich habe das Foto leider erst dann gemacht, als alles mehr oder weniger aufgeräumt wurde. Am vortag war der Platz voll von Zigarettenstummel. Im Mülleimer und drum herum. Aber trotzdem zeigt das Bild, wie gegensätzlich oft mal die deutsche Ordnung ist. Mal ehrlich – warum setzt man ein Mülleimer für Zigarettenstümmel, wenn man das Rauchen verbieten will? Übrigens zeigt das bild den Hintereingang eines Krankenhauses.

Persönlicher Abschied

Ich erinnere mich an meinen letzten Tag bei der Armee, bevor ich in das Abenteuer Leben nach langjährigem Wehrdienst entlassen war. Es war bei uns Brauch, alle Freunde, Vorgesetzten und Kameraden persönlich aufzusuchen und im persönlichem Kreis Abschied nehmen. So hatte ich an dem Tag schon meine Pistole abgegeben und entschied, mit dem letzten Kommandanten auf meiner Liste gemeinsam hundert Gramm zu trinken.

Ich kaufte also eine kleine Flasche Vodka und legte sie in meinem leeren Pistolenhalfter und ging damit zum Kommandanten. Als ich in seinem Zimmer war sagte ich nach dem obigatorischem Gruß: “Jetzt habe ich mit allen abgerechnet. Nur du bist geblieben” und griff mit meiner Hand in den Pistolenhalfter, um die Vodkafläschen rauszuholen. Als der Kommandant das sah, sprang er aus dem Fenster. Glück gehabt, dass es nur zweite Etage war.

Foto: 	Steve Evans  , "Tajikistan" |
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Mittel gegen Schnarchen

Ein junger Mann vor mir fragte die Verkäuferin nach einem möglichst großen Schnuller.

Verkäuferin: Die scheinen alle gleich groß zu sein. Für welches Alter denn?
Junger Mann: 24 Jahre. Er ist für mich!

Die Verkäuferin warf ihm einen schrägen Blick. Der Junge Mann sah auch ganz normal aus. Ein Schnuller passte ganz und gar nicht zu seinem eher brutal und männlich aussehendem Gesicht.

Junger Mann: Das hat mir ein Freund geraten. Wenn ein Mann einen Schnuller in den Mund nimmt und damit einschläft, lässt er ihn bis zum aufwachen nicht weg – Kinderreflex eben. Aber mit einem Schnuller im Mund kann man nicht schnarchen. Soll die Ehefrau lachen, so viel sie will: wenigstens wird sie ausschlafen!